was treibt mich zum malen?
es ist die pure neugierde. es sind eindrücke, die mich bewegen, es ist der tiefe wunsch, die welt um mich besser zu verstehen
für mich sind malprozesse andere denkprozesse. sie folgen keiner logischen formel, sondern einer intuition.
heute anders als gestern, morgen anders als heute
der anfang ist immer eine leere fläche. eine weite, unberührte fläche. weiß. schwarz. nichtschwarz. das bild beginnt einen dialog mit mir. am anfang ist da oft NICHTS. ich lausche. ich warte. ich will verstehen. tee, kaffee, musik, poesie - ich halte das schweigen aus. da ist diese tiefe sehnsucht nach ausdruck. in der stille. in den gefühlen. im kopf, in den feinen zwischenräumen. an den grenzen des sichtbaren. eine weiße haut wellt auf. erste linien entstehen. formen finden zueinander. farben fließen . der prozess ist freudvoll, beseelt, bricht aus dem alltäglichen aus. es entsteht etwas völlig anderes. pur, abART:ig, direkt
fühlt euch eingeladen, diesen zwischenräumen in meinen werken nachzuspüren