was treibt mich zum malen?
es ist die pure neugierde. es sind die eindrücke, die mich bewegen, der tiefe wunsch, die welt um mich zu verstehen.
für mich sind malprozesse andere denkprozesse. sie folgen keiner logischen formel, sondern einer inneren intuition.
heute anders als gestern, morgen anders als heute
der anfang ist immer eine leere fläche. eine weite, unberührte fläche. weiß. schwarz. nichtschwarz. das bild beginnt einen dialog mit mir. am anfang ist da oft NICHTS. ich flüstere:"sprich zu mir so, dass ich verstehe...". wieder nichts. ich lausche. ich warte. ich will verstehen. tee, kaffee, musik - ich halte das schweigen aus. da ist diese tiefe sehnsucht nach ausdruck. in der stille. in den gefühlen. in den feinen zwischenräumen. an den grenzen des sichtbaren. da! eine weiße haut bricht auf. erste linien entstehen. formen finden zueinander. farben fließen . der prozess ist freudvoll, beseelt, bricht aus dem alltäglichen aus. es entsteht etwas völlig anderes. pur, abART:ig und echt.
fühlt euch eingeladen, diesen zwischenräumen in meinen werken nachzuspüren